"Unterbrechung" - Exerzitien im Alltag (Jerusalem I)

Menschen brauchen Distanz zum Alltag – Unterbrechungen für sich selbst und für Gott. „Unterbrechung“ – mit diesem kann man das Wort Religion definieren.
Ich „unterbreche“ mein Tun, meinen Alltag und nehme Abstand zu den alltäglichen
Verpflichtungen, zu den routinemäßigen Gewohnheiten meines Lebens. Dabei kann ich entdecken, was mir wichtig und wesentlich ist.

“Exerzitien” sind schlicht das, was das Wort bedeutet: Übungen.
In unserem Fall “Unterbrechungsübungen”.
Wie jede gute Übung folgen sie einer gewissen Anleitung oder werden begleitet.
Je nachdem, wann, wo und wie man etwas üben möchte, schaut das Übungsprogramm unterschiedlich aus.
Was wir hier anregen und anbieten, sind “Exerzitien im Alltag” – und zwar in einer kleinen, leichten Form für einen ersten Einstieg und besonders gedacht für Studierende und Mitarbeit und Mitarbeiterinnen der Hochschule.
Übungen im Alltag macht jede/r für sich, zu seiner/ihrer Zeit und an seinem/ihrem Ort. Wir bieten hierfür ein paar grundlegende Anstöße für die eigenen Übungen.
Weil bei solchen Übungen auch Themen und Fragen auftauchen können, die man nicht mehr alleine bearbeiten möchte oder kann, stehen Karl-Heinz Lehner und Michael Schlierbach von der Hochschulgemeinde zur persönlichen Begleitung zur Verfügung.
Nicht anders als im Sport, bei der Arbeit oder z.B. beim Musizieren, kann man außerdem von den Erfahrungen der anderen und vom Austausch profitieren. Deshalb gehört zu den Exerzitien im Alltag auch das Angebot, sich in der Gruppe der Teilnehmenden zu treffen und auszutauschen.
Wer sich zu den Exerzitien anmeldet, erhält ab 22. März täglich einen Impuls bis zum 1. April. Beim ersten gemeinsamen Treffen erhalten die Teilnehmer eine Einführung in die Exerzitien und die praktische Umsetzung. Die Teilnahme an den gemeinsamen Treffen ist sinnvoll, aber nicht zwingend.

für Studierende/Mitarbeitende

Hiermit melde ich mich an:








22. und 31. März 2010
20 Uhr
Ort: Schüler- & Studentenzentrum